Besser automatisch Melken: DeLaval VMS

Mehr als 2 Tonnen Milch – jeden Tag

Die Wirtschaftlichkeit automatischer Melksysteme wird im Wesentlichen durch das Produktionsvolumen in kg Milch je Melkstation und Jahr beeinflusst. Bei einer Ausdehnung des Produktionsvolumens von 400'000 kg auf über 700'000 kg Milch je Melkstation und Jahr halbieren sich die Kosten des Milchentzuges um knapp 50%, beide Produktionsvolumen sind in der Praxis anzutreffen. Für das Durchbrechen der magischen 700'000 kg Marke muss der Praxisbetrieb täglich dauerhaft mehr als 2 Tonnen Milch je Melkstation ermelken.

In mehreren Untersuchungen konnte klar herausgearbeitet werden, dass neben den allgemein bekannten betrieblichen Einflussgrössen wie Milchleistung und Milchfluss, auch bei höheren Herdenleistungen mindestens 65 melkende Kühe je Melkstation permanent auf dem System sein müssen.

Grafik 1: Gibt Auskunft wie viele melkende Kühe bei welchem Melkdurchschnitt in Abhängigkeit der Herdenleistung rein rechnerisch auf das System gegeben werden müssen, um die 2 Tonnen Marke zu erreichen.

Eine derart hohe Belegdichte der Melkstation ist jedoch nur möglich, wenn der einzelne Melkvorgang in weniger als 7 Minuten abgeschlossen ist.

Einem möglichst effizienten Ablauf des Melkvorganges mit intensiver Stimulation, prazisem und schnellen Ansetzen selbst schwierigster Euterformen sowie viertelindividuellem Abnehmen der Melkbecher kommt hierbei die wichtigste Bedeutung zu. Der Blick alleine auf eine möglichst hohe Ansetzgeschwindigkeit, ohne jedoch zuvor ausreichend zu stimulieren, führt nicht zum Erfolg. So lässt sich durch die Steigerung der Geschwindigkeit des Ansetzvorganges um rund 25% das jährliche Produktionsvolumen je Melkstation lediglich um 20'000 kg steigern.

Aus diesem Grund verfügt die VMS Melkstation von DeLaval mit ihrem tierindividuell einstellbaren Vorbereitungsbecher, dem agilen Multifunktionsroboterarm, dessen Energieverbrauch die letzten Jahre um rund 50% gesenkt werden konnte, sowie den 4 wirklichen Milchmengenmessern über genau die richtige Ausstattung um höchste Milchmengen je Melkstation zu ermelken. Neue Softwarefunktionen auf der Melkstation sowie die benutzerfreundliche Herdenmanagementsoftware „DelPro“ runden das leistungsfähige System ab. Das Ergebnis einer im Jahr 2011 von DeLaval durchgeführten Kundenumfrage, an der Milchviehhalter mit mehr als insgesamt 20'000 Kühen beteiligt waren, ist nur ein weiterer Beleg für die Richtigkeit der DeLaval Strategie im automatischen Melken. So gaben mehr als 25%, der an der Umfrage beteiligten VMS Kunden an, dass sie die magische 2 Tonnen Grenze dauerhaft durchbrechen.

Weniger als 5 Stunden pro Kuh – jedes Jahr

Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor ist der Umfang der eingesetzten Arbeitszeit für die Routinearbeiten rund um das Melken. Hierzu zählen die regelmässige Kontrolle der Zwischenmelkzeiten und der Eutergesundheitsparameter, das Anlernen von Tieren auf dem System, notwendige Reinigungsarbeiten an Kamera und Schläuchen, der Milchfilterwechsel sowie das Zutreiben von Tieren mit Zwischenmelkzeiten über 12 Stunden.

Als Zielgrösse sollten hierfür nicht mehr als 5 Arbeitskraftstunden pro Kuh und Jahr aufgewendet werden.

In einer im Jahr 2012 veröffentlichten Studie der HTW Dresden konnte klar nachgewiesen, dass dieses Ziel nur durch den Einsatz intelligenter Kuhverkehrsformen wie dem DeLaval Feed First Kuhverkehr möglich ist. So konnte der Arbeitszeitbedarf alleine für die Nachtreibearbeiten pro Kuh und Jahr von über 5 Akh auf unter 1 Akh gesenkt werden, was einer Arbeitszeiteinsparung im Vergleich zur Variante mit freiem Kuhverkehr von über 80% entspricht.

Die hervorragende Euterzugänglichkeit der VMS Melkstation in Verbindung mit dem am Melkplatz angebrachten Touch Screen ermöglicht dem Landwirt sehr effiziente Arbeitsabläufe beim Einmelken neuer Tiere oder beim Trockenstellen von Tieren am Ende der Laktation.

Durch den Einsatz automatischer Reinigungsdüsen für Standfläche, Kameraglas sowie für die äussere Reinigung der Melkbecher und Milchschläuche wird der tägliche Reinigungsbedarf durch den Landwirt auf ein Minimum reduziert.

2 Cent geringere Kosten - für jeden Liter Milch

Zusammenfassend kann fest gehalten werden, dass mit dem DeLaval VMS höchste jährliche Milchmengen je Melkstation ermolken werden können. Neben der Auslastung der Melkstation kommt dem Arbeitszeitbedarf für die täglichen Routinearbeiten im Zusammenhang mit dem Melken ebenfalls eine grosse Bedeutung zu. Betriebe, welche die Faktoren die Produktionsmenge pro Melkstation, als auch die Arbeitseffizienz optimiert haben, sind in der Lage pro Liter erzeugter Milchmenge eine Kosteneinsparung von über 2 Cent zu erzielen.

Wenn auch Sie erfahren möchten, wie Sie Ihre Arbeitserledigungskosten mit dem Einsatz eines DeLaval VMS auf ein Optimum reduzieren können, steht Ihnen der regionale Gebietsverkaufsleiter sowie Ihre zuständige DeLaval Handels- & Servicestelle zur Verfügung.

Download Prospekt

DeLaval freiwilliges Melksystem VMS - Automatisches Melken in seiner besten Form

Informationen zum Automatisch Melken in seiner besten Form

SONDERDRUCK aus top agrar 04/2013

Kuhverkehr am Roboter:
Drei Systeme im Vergleich

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